Refo Tour

14.02.2017 Irena Kerber

Ein Kleinbus voller Schönefelder CVJM’er besuchten uns in Hoyerswerda. Noch bevor die Geschenke ausgepackt waren, gab es herzliche und ausführliche Gespräche über die Gäste/Gastgeber und dem jeweiligen Agieren im CVJM. Es war sehr interessant, wie unterschiedlich unsere Arbeit ist und wie spannend zu hören, was bei den anderen gut läuft. Y.Bot plapperte die ganze Zeit, augenscheinlich fühlte er sich in unserer Runde und öfters mal im Mittelpunkt sehr wohl. In der Woche schleppten wir dann den armen Kerl immer mit. Erst zum Streetwork in einen Hoyerswerdaer Vorort. Y.Bot gab genug Gesprächsstoff und Lacher. Besonders auf der Rückfahrt in die Stadt schauten uns viele an, weil Y.Bot vorn im Kleinbus saß und mit strahlenden blinkenden Augen im Dunkeln auf sich aufmerksam machte. Und auch wenn er da schon kalte Füße bekam, musste er dennoch mit auf den Spielplatz. Die Kids staunten über diesen besonderen Gast nicht schlecht. Sie stellten viel Fragen, knuddelten mit Y.Bot und bauten nur für ihn einen Thron aus Schnee. Es wurde langsam Zeit, sich von Y.Bot zu verabschieden. Nicht nur auf der Fahrt zu dem neuen Gastgeber, dem Görlitzer esta e.V., plapperte er ununterbrochen, auch bei der gemeinsamen Begrüßung und Vorstellung, dem gemeinsamen Kennenlernen „funkte“ Y.Bot ungeniert dazwischen. Zu Beginn schrieb jeder eine wahre und dazu eine unwahre Aussage zur eigenen Person auf einen Zettel. Nun beschnupperten wir uns gegenseitig und überlegten, was denn stimmen könnte. Das Ergebnis war sehr mittelprächtig, aber der Andere wurde immer interessanter. Höhepunkt war eine kleine Stadtführung zu wichtigen Punkten der Reformation der Stadt Görlitz. Nach einem Quiz, in dem neben Wissen auch Schnelligkeit gefragt war, legten wir eine ungeplante Spielrunde mit Darts, Tischtennis u.a. ein. Aber irgendwann mussten wir uns trennen und nach Hause. Erstaunlich, wie schnell wir uns so wohl fühlten, dass wir gar nicht so schnell zurück wollten, Dank den Görlitzern.


Waldweihnacht auf dem Pfadfindergelände mit unseren Freunden

19.12.2016 Sebastian Fichtner

Am Freitag, den 09.12.2016 gestaltete unser Jugendkreis eine Waldweihnacht für unsere Freunde aus dem Wohnheim der Dillinger Straße in Hoyerswerda. Auch ohne Schnee und Weihnachtsmann lässt es sich gemütlich zusammen an einem wärmenden Lagerfeuer feiern. Unsere Jugendlichen spielten die Reise von Josef und Maria nach Bethlehem nach und integrierten alle Kinder in ihr Schauspiel, die sichtlich Spaß daran hatten. Nach einigen Spielen auf dem Gelände, dem Basteln von Weihnachtssternen und dem Überreichen von kleinen Geschenken, wurden gemeinsam Lagerfeuerpizzen zubereitet und auf einem Glutbett gebacken. Mit vollen Bäuchen und einem lodernden Lagerfeuer ließen wir den Abend ausklingen.


Baueinsatz

17.11.2016 Irena Kerber

Eine Stadt in drei Tagen Fleißige Hände haben doch tatsächlich innerhalb von drei Tagen eine ganze Stadt erdacht und erbaut. Große und kleine Häuser, eine Burg, eine riesige Polizei, Feuerwehr, Schule mit Turnhalle und eine Kirche sind in den Oktoberferien in der Hoyerswerdaer LKG entstanden. In Ermangelung eines Krankenhauses wurde kurzerhand eine Krankenstation im Einkaufscenter eingerichtet. Und für Entspannung und Erholung wurde mit einem einladenden Strand, mit Boote auf dem Wasser, Schwimmbad, Pferderanch, Stadtpark und einem Verkehrsgarten auch gesorgt. Die fünf- bis 18jährigen Bauarbeiter folgten der Einladung, in einer Gemeinde zu bauen, zu spielen, zu essen und Gottesdienst zu feiern. Es wurde kein leiser Familiengottesdienst, sondern einer mit Trompeten und einstürzenden Mauern, denn die Geschichte von der Einnahme Jerichos wurde erzählt und gespielt, so wie es die Kinder in den drei Bautagen gehört haben. Besonders schön war, dass die kleinen Erbauer ihre Werke präsentieren dürften. Die Dächer wurden abgenommen, um das Gefängnis, den Orgelspieler an der Orgel, den Basketballkorb, die Drehtür, den Burghof und viele weitere tolle Details zu präsentieren. Nicht wenige hatten Lust in unsere neue Stadt einzuziehen, um dort zu leben und zu arbeiten, wenn das Ganze nur nicht so klein wäre. Aber es sind nun mal Bauten aus LEGO-Steinen. Und wenn man darin auch nicht wohnen kann, so bleibt das Träumen und Spielen.