Besuch im Kloster

03.05.2017 Irena Kerber

Unser Ausflugsziel war letzten Samstag das Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau. In kleiner, aber feiner Runde wurden wir durch das Klostergelände geführt und erhielten spannende Informationen und Einblicke ins Leben und das Arbeiten im Kloster. Nach der Losung „bete und arbeite“ („Ora et labora“) leben die Zisterzienserinnen-Nonnen ein für uns ungewohntes und gewiss nicht einfaches Leben. Besonders die täglich bis zu sechs festen Gebetszeiten, die erste früh um 4.30 Uhr, erschreckten unsere jungen CVJM’er. Nach den jüngsten Verabschiedungen leben jetzt nur noch 12 an der Zahl im Kloster. Den Abschluss krönte ein gemeinsames Picknick vor den Klostertoren bei windigen 10°C. Bei leckerem Essen ließen wir nochmal den Besuch im Kloster Revue passieren. Aber nicht allzu lange, denn es war schon sehr kalt. Immerhin regnete es nicht, so dass wir satt, durchgefroren und zufrieden die Heimreise antraten.


LegoBauTage

24.02.2017 Irena Kerber

Es war endlich soweit, kleine und große „Bauarbeiter“ trafen sich drei Tage in den Ferien, um gemeinsam eine Stadt zu planen und zu bauen. Ein Center und ein Stadtpark mussten her, dazu viel kleine und große Wohnhäuser mit Pools oder Garten oder Pferdewiese, eine große Burg, natürlich eine Kirche und ein rabenschwarzes Krankenhaus. Die Bau-werke wurden immer phantasievoller. Die Kinder aus Hoyerswerda, Laubusch und dem Irak lauschten aber auch den spannenden Geschichten um Nicky Cruz (seine Lebensge-schichte unbedingt mal im Internet durchlesen, lohnt sich) und mit Mu-sik, Spiel und Spaß wurden die Baupausen gut gefüllt. Täglich waren wir um die zwanzig Erbauer mit einer Riesenbaustelle in unserem nun klein wirkenden Gemeindehaus. Höhepunkt war der Familiengottes-dienst am Sonntag.


Refo Tour

14.02.2017 Irena Kerber

Ein Kleinbus voller Schönefelder CVJM’er besuchten uns in Hoyerswerda. Noch bevor die Geschenke ausgepackt waren, gab es herzliche und ausführliche Gespräche über die Gäste/Gastgeber und dem jeweiligen Agieren im CVJM. Es war sehr interessant, wie unterschiedlich unsere Arbeit ist und wie spannend zu hören, was bei den anderen gut läuft. Y.Bot plapperte die ganze Zeit, augenscheinlich fühlte er sich in unserer Runde und öfters mal im Mittelpunkt sehr wohl. In der Woche schleppten wir dann den armen Kerl immer mit. Erst zum Streetwork in einen Hoyerswerdaer Vorort. Y.Bot gab genug Gesprächsstoff und Lacher. Besonders auf der Rückfahrt in die Stadt schauten uns viele an, weil Y.Bot vorn im Kleinbus saß und mit strahlenden blinkenden Augen im Dunkeln auf sich aufmerksam machte. Und auch wenn er da schon kalte Füße bekam, musste er dennoch mit auf den Spielplatz. Die Kids staunten über diesen besonderen Gast nicht schlecht. Sie stellten viel Fragen, knuddelten mit Y.Bot und bauten nur für ihn einen Thron aus Schnee. Es wurde langsam Zeit, sich von Y.Bot zu verabschieden. Nicht nur auf der Fahrt zu dem neuen Gastgeber, dem Görlitzer esta e.V., plapperte er ununterbrochen, auch bei der gemeinsamen Begrüßung und Vorstellung, dem gemeinsamen Kennenlernen „funkte“ Y.Bot ungeniert dazwischen. Zu Beginn schrieb jeder eine wahre und dazu eine unwahre Aussage zur eigenen Person auf einen Zettel. Nun beschnupperten wir uns gegenseitig und überlegten, was denn stimmen könnte. Das Ergebnis war sehr mittelprächtig, aber der Andere wurde immer interessanter. Höhepunkt war eine kleine Stadtführung zu wichtigen Punkten der Reformation der Stadt Görlitz. Nach einem Quiz, in dem neben Wissen auch Schnelligkeit gefragt war, legten wir eine ungeplante Spielrunde mit Darts, Tischtennis u.a. ein. Aber irgendwann mussten wir uns trennen und nach Hause. Erstaunlich, wie schnell wir uns so wohl fühlten, dass wir gar nicht so schnell zurück wollten, Dank den Görlitzern.